Anmerkungen & Errata

Achtung: Errata beziehen sich nur auf ISBN 3-00-015290-3 (2005) und sind in der jüngsten Auflage (2009) bereits verbessert. Alle Korrekturen wurden überprüft, kursiv der Name des aufmerksamen Lesers — Gameplan dankt!
Seite 20 Christoph Lehman merkt an, dass der erste Buchstabe von SSI nicht für "Strategy" steht, sondern der Firmenname ausgeschrieben Strategic Simulations, Inc. lautet - korrekt.
Seite 67 Der italienische Programmierer Luca Antignano erforscht die Technik und Geschichte des exotischen Creativision und korrigiert zwei Fehler bezüglich der Computer-Variante Laser 2001: Der Rechner nützt keinen Z80, sondern einen Rockwell 6502-Chip mit 2MHz, identisch zur CPU des Creativision. Trotzdem ist der Laser 2001 nicht völlig Software-kompatibel zur Konsole: Das Basic ist eine Fortentwicklung des Creativision-Basics. Es hat viele neue Befehle, andere gibt’s dagegen nicht mehr. Spiele auf Creativision-Kassette sind nicht kompatibel mit dem Laser 2001 und umgekehrt. Luca vermutet außerdem, dass der erwähnte Colocovision-Adapter tatsächlich ausgeliefert wurd - in Finnland, wo der Computer von Salora, nicht Sanyo vermarktet wurde.
Seite 69 David Fox, Urmitglied der legendären Games Division von Lucasfilm, verwies uns auf einen Fehler in der unteren Bildbeschreibung: David Levine realisierte das Echtzeit-Anti-Aliasing von Ballblazer, er war Ballblazers Designer, Projektleiter und Programmierer. Korrekt, hier haben wir etwas verwechselt: Der fälschlich angegebene Loren Carpenter war das Genie hinter der Echtzeit-Fraktal-Landschaft von David Fox' Rescue on Fractalus.
Seite 97 Nils Dittbrenner meint, dass der Seitenverweis am Textende nicht "ab Seite 146", sondern "ab Seite 144" lauten müsste. Eigentlich ein überflüssiges Errata, hätte der Hinweis nicht zum Blick in die englische Ausgabe "Game Machines" motiviert: Hups, dort steht "see page 84", was nun wirklich falsch ist - ab damit auf die britische Errata-Seite.
Seite 103 Macintosh-Fan Joachim Schwanter weist darauf hin, dass der Centris 660AV nicht gleich als Quadra 660AV erscheint, sondern für ein paar Monate durchaus als Centris erhältlich war: Dann wurde die gesamte Centris-Reihe zu Quadra umbenannt; ohne technische Modifikation hieß der Rechner nun Quadra 660AV.
Seite 110/111 Amiga 500 New Art Joachim vermisst die zwei, nur in Deutschland vermarkteten New Art-Amigas, je 10.000 mal produziert. Gameplan hatte diese A500-Gehäusevarianten nicht vergessen, sondern ...ähem... aus ästhetischen Gründen unter den Tisch fallen lassen. Wir übergeben an Joachim: Der eine Rechner wurde mit einem Muster aus Bällen und Linien in rot und blau gestaltet, der andere erhielt Quadrate in grün und orange z. T. mit Tigerfell-Muster. Designer waren die Radio-Moderatoren Stefanie Tücking und Viktor Worms. TV-Moderatoren beeilt sich Gameplan hinzuzufügen... aber bestimmt keine "Designer".
Seite 131 Wenn wir nun sogar New-Art-Amigas nachtragen, darf auch eine Gehäusevariante des Game Boy Color nicht fehlen: Die gelbe Pokémon Special Edition erscheint am 6. April 2001 in Europa, den Start der Pokémon-Module Gold und Silber begleitend.
Seiten 134 und 135 David Fox beklagt die fehlende Bildunterschrift für die FM-Towns-Pixel am oberen Seitenrand. Im Gegensatz zu allen anderen Bildern des Buchs, die erklärende Unterschriften besitzen, haben wir auf eine Zuweisung der Screenshots hinter dem Text-Vorspann meist bewusst verzichtet (und damit versehentlich ein globales "Name The Game!"-Quiz ausgelöst). Zu sehen ist hier die FM-Towns-Umsetzung des Lucasarts-Adventures Zak McKracken and the Alien Mindbenders (siehe Index auf Seite 223).
Seite 138 Joachim Hesse erinnerte uns daran, dass die maximale Größe eines King of Fighters-Moduls nicht 892 MBit, sondern 716 MBit beträgt (KoF 2003).
Seite 172 Brandon Sheffield verweist darauf, dass die professionelle Spielentwicklung für das Sega Dreamcast noch immer läuft. Streng genommen hat er recht, denn Ballerspiele für die Automaten-Hardware Naomi wurden und werden auf die Heimkonsole umgesetzt und von Sega in Japan vermarktet. 2005 erschien Triangles Trizeal, während für 2006 die Umsetzung der spektakulären Helikopter-Ballerei Under Defeat von G.rev Ltd. angekündigt ist, die 2002 in der Spielhalle erschien.
Seite 179 Das letzte Wonderswan-Spiel (und das letzte Wort des Kapitels) muss lauten: Judgement Silversword, nicht -fish. Der Name ist auch im Index auf Seite 221 falsch.
Seite 182 Nach der Dünn-PS2 SCPH-7000 in schwarzem Gehäuse, die es gerade noch in die Gameplan-Neuauflage schaffte, erschien am 13. Mai 2005 eine zweite, silberne Gerätefassung für 160 Euro. In Japan erschien zwei Wochen später die Variante "Ceramic White" (SCPH-70000 CW). Eine geringfügige Modifikation erhielt der japanische Home-Server PSX: Die neuen Modelle SESR-7700 und -5700 tauschen via Memorystick Foto und Filme mit dem PSP-Handheld.
Seite 194 In seiner Besprechung der englischen 'Spielkonsolen & Heimcomputer'-Ausgabe verweist Brandon Sheffield darauf, dass das koreanische GP32 Handheld sehr wohl in Europa veröffentlicht wurde - wenn auch nur in Spanien.
Seite 195 Denis Roters bemängelt, dass die Zahl der Spiele für das N-Gage nur die auf Card verkauften Titel, nicht aber Java-Spiele berücksichtigt. Denis hat recht, zumindest eine Erwähnung der Kompatibilität des N-Gage bzw. N-Gage QD zu Symbian-Handys wie Nokia 3650 oder 7650 ist angemessen. Professionell produzierte und vertriebene Download-Spiele gehen in unsere Zählung ein, lassen sich aber nicht exakt von semi-professionellen und Amateur-Titeln trennen. Gameplan schätzt die Zahl der relevanten Titel vorsichtig auf 100. Originale die man nur als Download erhält sind z.B. Gamelofts Rainbow Six Lockdown, das Strategie-Epos Ancient Empires II von Clu oder Guerillas von Living Mobile. Außerdem gibt es viele Klassik-Umsetzungen wie Colin McRae (Digital Bridges), Pac-Man, Lemmings oder Speedball II. Denis empfiehlt www.airgamer.de als gute Info-Anlaufstelle, für alle die Mobilspiel-Durchblick brauchen.
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René Meyer weist zurecht daraufhin, dass Nintendo DS für Dual Screen steht, nicht wie im Buch behauptet "Double Screen".

In Japan gibt's mittlerweile vier Farbvarianten des Nintendo DS: Graphit Black und Pure White kamen am 24. März, Turkis Blue sowie Candy Pink am 21. April für 15.000 Yen in den Handel. Rund 50 Spiele wurden bis Anfang Juli 2005 für das System ausgeliefert.

Seite 204 Musik-Verleger und de:bug-Schreiber Nils Dittbrenner brütet über seiner Magisterarbeit zum Thema Chip-Musik und stieß beim Vergleich mit dem Gameplan-Buch auf Fehler in unseren technischen Tabellen. So z.B. beim Vectrex, dem wie den meisten seiner Hardware-Zeitgenossen drei programmierbare Soundkanäle zur Verfügung stehen, nicht nur einer.
Seite 205 Zum Sound-Chip von Atari 800 und 5200 ergänzt Nils: Der Pokey Chip konnte (...) eine 16-Bit Tonhöhe verarbeiten, wenn ein bestimmtes Bit gesetzt war. In diesem Fall wurden die 8-Bit-Register von zwei Kanälen zu einem 16-Bit-Register zusammengefasst (...) Der Pokey hatte dann nur noch 2 oder 3, statt 4 Stimmen.
Seite 204/205 Die technischen Tabellen waren das kniffligste Element der Bucherstellung. Eine verirrte Fußnote ist 11 in der "weitere Medien"-Zeile der Famicom/NES-Spalte. Das Famicom benötigt keinen BS-X-Adapter, sondern ein externes Laufwerk. Da es außerdem bestimmte Gerätevarianten mit eingebauten Disketten-Laufwerk gibt (Twin Famicoms von Sharp), wäre die Fußnote 9 richtig.
Seite 205 Nils bemerkte die falsche Jahreszahl in der Fußnote 24: Das FM Sound Unit erschien natürlich erst 1987, nicht 1978. In den 70er-Jahren war FM-Synthese noch nicht marktreif, meint der angehende Sound-Prof.
Seite 205 Dittbrenner zum Sound der NEC PC Engine und ihrer Varianten: (...) 6 Kanäle, die weder PCM, noch digitales Audio wiedergeben, sondern 32-Bit-Wavetables nutzt. Per Bit können die Kanäle per DMA auch PCM wiedergeben, dass wurde bei Modulen wg. dem Speicherplatz jedoch nicht häufig gemacht. Außerdem können zwei Kanäle zu einem FM-Kanal zusammengefasst werden, oder auf Wunsch weißes Rauschen wiedergeben.
Seite 205 Zur Neo-Geo-Klangerzeugung wünscht Nils eine Fußnote: Im YM 2610 ist die gesamte Klangerzeugung des YM 2149 / AY 3891x integriert. Aus dem Application Manual geht außerdem hervor, dass der YM 2610 sechs FM und zwei ADPCM Stimmen wiedergibt; sechs FM erscheint logisch, da der YM 2612 des Mega Drive eine um die YM2149-Klangerzeugung abgespeckte Version des YM 2610 ist.
Seite 206 Schließlich kritisiert Nils den Yamaha-Adlib-Eintrag beim PC: Die Technologie heißt Yamaha OPL, Chips sind z.B. YM 2413, YM 3526 und YM 3812. Ad Lib war die erste Firma mit einer YM 3812 basierten Soundkarte.
Seite 208 Der Atari Jaguar besitzt keinen seperaten Audio-Ausgang, der Eintrag in die letzte Zeile der Tabellenspalte muss somit lauten: nein
Seite 209 Da eine Hardware-Implementierung von Sprites nicht gegeben ist, muss der Eintrag in der betreffenden Playstation-Zeile lauten: keine
Seite 211 Die Angabe DigitalAV Out in der AV-Ausgang-Spalte der XBox ist falsch, sie gehört nach rechts zum Gamecube. Während die XBox nur einen MultiAV-Ausgang besitzt, hat die Nintendo-Konsolen daneben noch eine DigitalAV-Buchse, an die sich ein Kabel für D-Sub-Videoeingänge (DOL-009) oder ein Kabel für Component-Video-Buchsen (DOL-010) anschließen lässt. Wie sich Gunnar Harbeck korrekt erinnert wurde dieser Progressive-Scan-fähige Ausgang im März 2004 von Nintendo fallengelassen; allen später ausgelieferten Gamecubes fehlt der Ausgang.
Seite 217 Auf Seite 11 nennt Gameplan das Erscheinungsjahr des Ur-Heimcomputers MITS Altair, im Index ist sie dann vergessen. Statt 19xx bitte 1975 lesen!
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Stand: 17.05.2007